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Interdisziplinäre Tumorkonferenz

Unsere interdisziplinäre Tumorkonferenz findet jeden Freitag um 9:15 Uhr im Klinikum Haus Marktredwitz (RÖ-Demoraum) statt. Sie sind herzlich eingeladen, hier Ihre Patienten vorzustellen, wenn Sie spezielle Fragen mit uns erörtern möchten.

 

Empfehlungen zur Nachsorge bei gastrointestinalen Carcinomen

  • Empfehlungen zur Nachsorge beim Magencarcinom finden Sie hier.

  

  • Empfehlungen zur Nachsorge beim colorektalen Carcinom UICC II und III finden Sie hier

 

Weiterbildungsmöglichkeiten und Ausstattung der Abteilung

 Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie besitzt die Weiterbildungsermächtigung für die Basisausbildung der Chirurgie für zwei Jahre (voll). Weiterhin besteht die Ermächtigung zur Weiterbildung im Fach Viszeralchirurgie für derzeit zweieinhalb Jahre; die Weiterbildung zum Facharzt für allgemeine Chirurgie kann durch die Rotation in die Unfallchirurgie im Hause vollständig im Klinikum Fichtelgebirge absolviert werden.

 

In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Klinikums Fichtelgebirge werden die Operationen wann immer sinnvoll und möglich minimalinvasiv, das heißt laparoskopisch oder thoraskopisch durchgeführt, um den Patientenkomfort zu erhöhen und das kosmetische Ergebnis der operativen Eingriffe zu verbessern.

 

Wir verfügen daher über die notwendige umfangreiche technische Ausstattung und modernste Geräte zur Gewebedurchtrennung und Versiegelung. Hier sind das Ultraschallskalpell und das Ligasure-Versiegelungssystem zu nennen. Die Abteilung verfügt daher über ein hoch auflösendes Ultraschallgerät, welches 3-D-Darstellungen der Organe sowohl beim konventionellen als auch beim laparoskopischen Ultraschall ermöglicht.

Ablauf der Behandlung

Um einen reibungslosen, optimalen und möglichst komplikationsfreien Behandlungsverlauf bei unseren Patienten zu erreichen, sind uns moderne und evidenzbasierte Behandlungsabläufe extrem wichtig.

 

Dies beginnt damit, dass wir bei Notfallpatienten diese in einer interdisziplinären zentralen Aufnahmestation sowohl von Chirurgen als auch Internisten gemeinsam untersuchen lassen und damit einen raschen diagnostischen Ablauf erreichen, der uns eine schnelle therapeutische Option bietet. Direkt benachbart zur Notfallambulanz findet sich die interdisziplinäre Aufnahmestation, in der die Patienten so lange verbleiben, bis die Zugehörigkeit zu einer operativen oder konservativen Klinik des Hauses bestimmt ist. Hier finden täglich zweimal interdisziplinäre oberärztlich oder chefärztlich geleitete Visiten statt.

 

Im Rahmen der Versorgung von Patienten mit planbaren operativen Eingriffen, den sogenannten elektiven Operationen, ist uns die umfassende präoperative Aufklärung über die möglichen Risiken und Folgen des Eingriffs besonders wichtig. Nach Untersuchung und Stellung der Indikation in unseren Sprechstunden führen wir ein erstes Aufklärungsgespräch durch und überreichen dem Patienten Informationsmaterial, das er sich zu Hause noch einmal in Ruhe durchsehen kann. Am Tage vor der Operation wird im Rahmen der Abschlussuntersuchung ein zweites Aufklärungsgespräch geführt, um etwaige noch bestehende Fragen zu klären. Dieses Konzept der Stufenaufklärung hat sich unseres Erachtens sehr bewährt. Während der eigentlichen Operation ist uns von chirurgischer Seite das standardmäßige Vorgehen bei den einzelnen operativen Eingriffen gemäß den neuesten Leitlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen wichtig. Ein möglichst minimalinvasives Vorgehen, kurze OP-Zeiten und der Einsatz von Wärmesystemen im OP sind darüber hinaus unser Standardvorgehen.

 

Um eine möglichst rasche Genesung zu sichern, setzen wir an unserer Klinik das sogenannte Fast-Track-Konzept ein, das heißt die Frühmobilisation nach dem operativen Eingriff, den raschen Kostaufbau sowie die adäquate Schmerztherapie. Hier ist der tägliche Einsatz einer visuellen Analogskala zur Messung der Beschwerden des Patienten Standard; die Mobilisation des Patienten erfolgt durch speziell geschulte Physiotherapeuten und das Pflegepersonal. Um bei Risikopatienten die Entwicklung einer postoperativen Pneumonie (Lungenentzündung) möglichst zu vermeiden, setzen wir gezielt das sogenannte CPAP-Gerät auch auf der Normalstation ein. Über eine festsitzende Gesichtsmaske atmet der Patient mit einem leichten Überdruck, sodass die Lungenbläschen hierbei alle gut belüftet werden und damit der Entstehung einer Lungenentzündung vorgebeugt wird.

 

Die rasche Überleitung des Patienten in seine häusliche Umgebung ist uns weiterhin ein wichtiges Anliegen. In den individuellen Fällen, in denen eine Abschlussheilbehandlung in einer Rehabilitationsklinik sinnvoll ist, sprechen wir frühzeitig mit dem Patienten das gewünschte Vorgehen ab und organisieren über unseren Sozialdienst die Aufnahme in eine Rehabilitationsklinik.