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Innere Medizin
Marktredwitz

Willkommen in der Klinik für innere Medizin

Heilen und helfen – dabei den ganzen Menschen sehen.

Die Medizinische Klinik ist der bürgernahe Anlaufpunkt zur stationären medizinisch-pflegerischen Versorgung und der Notfallversorgung rund um die Uhr bei internistischen Erkrankungen.
 

Das Team der Medizinischen Klinik Marktredwitz diagnostiziert, behandelt und pflegt Menschen mit akuten oder chronischen Erkrankungen der inneren Organe, insbesondere
 
  • des Magen-Darm-Traktes
  • der Nieren
  • des Blutes und Immunsystems
  • der Drüsen und des Stoffwechsels
 
  • Infektionskrankheiten
  • Krankheiten des Alters
  • des Gehirns (Schlaganfall)
  • des Herzens und des Kreislaufs
BESONDERE EINRICHTUNGEN DER MEDIZINISCHEN KLINIK
  • Notaufnahme und Aufnahmestation
  • Intermediate Care Station
  • Endoskopie/Notfallendoskopie (Hier steht eine modern ausgestattete Videoendoskopie zur Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des oberen und unteren Verdauungstraktes zur Verfügung.)
  • Funktionsdiagnostik
 
AUSWAHL VON KRANKHEITSBILDERN UND DEREN BEHANDLUNG
Die Innere Medizin umfasst eine breite Palette von Krankheitsbildern, die das gesamte Spektrum der inneren Organe und Systeme betreffen. Typische Krankheitsbilder sind:
Gastrointestinale Erkrankungen
Dies umfasst Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts wie Magengeschwüre, Reizdarmsyndrom, entzündliche Darmerkrankungen (wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa), Lebererkrankungen (wie Hepatitis), Bauchspeicheldrüsenerkrankungen (wie Pankreatitis) und Tumore des Magen-/Darmtraktes.
Atemwegserkrankungen
Hierzu gehören Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder Lungenentzündung.
Stoffwechselerkrankungen
Dazu zählen Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2), Fettstoffwechselstörungen (wie Hyperlipidämie), Schilddrüsenerkrankungen (wie Hypothyreose und Hyperthyreose) sowie Störungen des Elektrolythaushalts. Wir sind ein DDG-zertifiziertes Zentrum.
Infektionskrankheiten
Hierzu gehören infektiöse Erkrankungen die durch Viren, Bakterien und andere Mikroorganismen ausgelöst werden können (Grippe, Lungenentzündungen) oder stationär behandlungspflichtige Corona-Infektionen.
Weitere
Dies sind nur einige Beispiele für typische Krankheitsbilder in der Inneren Medizin. Internisten sind darauf spezialisiert, die Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen durch eine umfassende Untersuchung, Labortests, bildgebende Verfahren und andere diagnostische Mittel zu unterstützen.
„Im Fachgebiet der Inneren Medizin vereinen sich Erfahrung, Wissen und Empathie. Wir sehen und verstehen Menschen in ihrer Ganzheitlichkeit und möchten ihnen die bestmögliche medizinische Betreuung zukommen zu lassen. Gemeinsam streben wir danach, die neuesten medizinischen Erkenntnisse mit individueller Fürsorge zu verbinden. In der Inneren Medizin finden wir Antworten auf komplexe Krankheitsbilder und arbeiten daran, Lebensqualität wiederherzustellen und zu erhalten.“
 
Dr. med. Marco Schmidtmann
Chefarzt

Tabuthema Reizdarm – Wir beantworten ihre Fragen

Chefarzt Dr. Marco Schmidtmann beantwortet Zuschauerfragen zum Thema "Reizdarm".

Informationen für Patienten und Ärzte

  • ICH BIN PATIENT
  • INFORMATION FÜR ÄRZTE
STENO – Schlaganfallbehandlung mit Telemedizin in Nordbayern
Mit über 30 000 Todesfällen pro Jahr rangiert der Schlaganfall auf Platz fünf der häufigsten Todesursachen in Deutschland. „STENO“ („Schlaganfallnetzwerk mit TElemedizin in NOrdbayern“), ein regionales Behandlungsnetzwerk, soll den jährlich rund 4.500 Schlaganfallopfern in Mittel- und Oberfranken eine noch effizientere Behandlung zugänglich machen.

Das Klinikum Fichtelgebirge war von Beginn an in das Schlaganfallnetzwerk eingebunden. Drei Schlaganfallzentren – das Universitäts-Klinikum Erlangen, das Klinikum Nürnberg und das Krankenhaus Hohe Warte in Bayreuth stehen bereit, um die angeschlossenen Regionalkliniken bei der Diagnose und Therapie von Schlaganfallpatienten zu unterstützen. Über das Netzwerk kann der zuständige Arzt im Klinikum Fichtelgebirge mit den entsprechenden Experten in den Schlaganfallzentren mittels neuester Kommunikationstechnologie Befunddaten austauschen und sich beraten.

Was hat „STENO“ konkret zu bieten? Neben einer 24-Stunden-Hotline für telemedizinische Fachgespräche werden gemeinsame Diagnose- und Therapiestandards erarbeitet und regelmäßige Schulungen und Hospitationsmöglichkeiten für medizinisches Personal durchgeführt. Besonderer Wert wird auf die Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung gelegt, um ein rasches Erkennen der Erkrankung und richtiges Handeln zu fördern. Koordinator Dr. Dr. Lars Marquardt aus Erlangen und Chefarzt Dr. Betram Krüger vom Klinikum Fichtelgebirge setzen dabei auf die Devise „Miteinander reden, voneinander lernen und gemeinsam stark sein!“
Das Klinikum Fichtelgebirge kann damit seinen Schlaganfallpatienten die bestmögliche medizinische Versorgung bieten.
SO FUNKTIONIERT TELEMEDIZIN BEIM SCHLAGANFALL
In das Klinikum Fichtelgebirge wird ein Patient mit einer akuten Halbseitenlähmung und Verdacht auf Schlaganfall eingeliefert. Nach einer ersten Untersuchung durch den diensthabenden Arzt/die diensthabende Ärztin wird eine Computertomografie (CT) des Gehirns durchgeführt. Danach wird ein „Telekonsil“ in diesem Beispiel in der Neurologischen Universitätsklinik Erlangen angefordert. Dazu gibt es in einem Raum der Notaufnahme einen Multimediacomputer mit Videokamera.
Der Patient hört den Arzt vom Schlaganfallzentrum, spricht über ein Raummikrofon mit ihm und sieht ihn am Computerbildschirm.
Der Experte sitzt in der Neurologischen Universitätsklinik Erlangen an einem Computer. Er kann mit dem Patienten im Klinikum Fichtelgebirge sprechen und per Mausklick die Kamera steuern und so gemeinsam mit dem Arzt/ der Ärztin vor Ort den Patienten aus verschiedenen Blickwinkeln untersuchen und beurteilen. Auch die CT-Bilder des Gehirns kann er direkt am PC betrachten.
Nach Beurteilung der Befunde gibt der Experte aus der Universitäts-Klinik Erlangen an seine Kollegen im Klinikum Fichtelgebirge eine Empfehlung zur besten Behandlung des Patienten.

„Zeit ist Hirn!“
– mit dieser Formel klären Mediziner seit Jahren über den schnellen und fortschreitenden Verlust von Nervenzellen beim Schlaganfall auf: Beim Schlaganfall geht in kürzester Zeit eine große Menge an Nervengewebe im Gehirn verloren. Grund für den Zellverlust ist eine fehlende Sauerstoffversorgung aufgrund von Durchblutungsstörungen. Da Nervenzellen ihre Fähigkeit zur Zellteilung verloren haben, sind abgestorbene Nervenzellen nicht regenerierbar. Fast zwei Drittel von rund 100.000 Patienten, die einen Schlaganfall im ersten Jahr überleben, sind aufgrund des großen Zellverlusts lebenslang behindert und pflegebedürftig. Schnelles Handeln im Notfall ist also unerlässlich, um möglichst viele Gehirnzellen zu retten! Handelt es sich bei dem Notfall um einen ischämischen Schlaganfall, bei dem ein Blutgerinnsel im Gehirn Ursache ist, kann dieses mit Hilfe einer medikamentösen Lyse-Therapie aufgelöst und so der Zellverlust begrenzt werden, um Spätfolgen möglichst gar nicht erst auftreten zu lassen. Die besten Ergebnisse werden mit dieser Behandlung erzielt, wenn sie so früh wie möglich – innerhalb der ersten drei Stunden nach Einsetzen der Schlaganfall-Symptome – angewendet wird.
Zuvor muss jedoch in jedem Fall durch Computertomografie der weniger häufige „blutige Schlaganfall“, der durch ein Zerreißen einer Ader zur Zerstörung von Hirnsubstanz führt, ausgeschlossen werden.
Handelt es sich – wie in 80 Prozent der Fälle – um einen ischämischen Schlaganfall, bei dem ein Blutgerinnsel die Durchblutung des Gehirns blockiert, breitet sich der Sauerstoffmangel sukzessive aus. Ein Teil des Gewebes, das so genannte Risikogewebe (Penumbra), kann bei rechtzeitig einsetzender Wiederherstellung einer ausreichenden Blutversorgung gerettet werden. Wie viel Gehirngewebe unwiederbringlich geschädigt wird, ist daher insbesondere eine Frage der frühzeitig einsetzenden und effektiven Therapie.
Mit Hilfe der Thrombolyse, bei welcher der Schlaganfallpatient intravenös ein höchstwirksames Präparat erhält, kann die Hirndurchblutung durch Auflösung des Blutgerinnsels wiederhergestellt werden. Diese Lyse-Behandlung ist am effektivsten, je kürzer der Zeitabschnitt zwischen Symptom- und Therapiebeginn ist. Patienten, die einen Schlaganfall erleiden und innerhalb von drei Stunden ab Auftreten des Schlaganfalls thrombolytisch behandelt werden, haben eine bessere Überlebenschance und können ihren Alltagstätigkeiten unabhängiger nachgehen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
WAS IST EINE „INTERMEDIATE CARE STATION“?
Intermediate Care (IMC) – übersetzt „Zwischenpflege” – wurde in den 60er Jahren in den USA entwickelt und hat sich auch in Deutschland weitgehend etabliert. Man bezeichnet damit eine Abteilung innerhalb eines Krankenhauses, die als Bindeglied zwischen der Intensivstation und einer „normalen“ Station dient.

Auf einer „Intermediate Care Station“ werden Patienten betreut, die einen großen Überwachungs- und Pflegebedarf haben, die jedoch nicht im eigentlichen Sinn intensivpflichtig sind.
Weiterbildung
Weiterbildungsermächtigungen
  • Stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin (WO 2004 i.d.F.v. 2010)
    stationär – 36 Monate (voll)
     
  • Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin (WO 2004 i.d.F.v. 2018)
    stationär – 24 Monate (voll)
     
  • Weiterbildung zum Gebiet Innere Medizin (WO 2021)
    Volle Weiterbildung nach den Übergangsregelungen der BLÄK vom 11.03.2024

IHR BEHANDLUNGSTEAM

Ärztliche Leitung
Dr. med. Marco Schmidtmann
CHEFARZT
  • Facharzt für Innere Medizin
  • Facharzt für Innere Medizin & Gastroenterologie
  • Palliativmediziner
Dr. Herrmann Mader
Dr. med. Hermann Mader
LEITENDER ARZT - diabetologie
  • Facharzt für Innere Medizin
  • Diabetologe DDG
  • Palliativmediziner
Oberärzte
Dr. Michael Wächter
Dr. med. Michael Wächter
Leitender Oberarzt
  • Facharzt für Innere Medizin
  • Notfallendoskopie
  • Chefarztvertretung
  • Facharztweiterbildung
  • QMB und interner Auditor

Kontakt und sprechzeiten

Sekretariat

Heike Scherm
Bianca Matt
Ursula Fleischer

Telefon: 09231 809-2501
Fax: 09231 809-2509
E-Mail: innere@klinikum-fichtelgebirge.de
Diabetologie
Telefon: 09231 809-2535
Fax: 09231 809-2049
E-Mail: diabetologie@klinikum-fichtelgebirge.de
Sprechstunden der Ambulanz
Nach Vereinbarung:
Telefon: 09231 809-2501