Um einen reibungslosen, optimalen und möglichst komplikationsfreien Behandlungsverlauf bei unseren Patienten zu erreichen, sind uns moderne und evidenzbasierte Behandlungsabläufe extrem wichtig.

Dies beginnt damit, dass wir bei Notfallpatienten diese in einer interdisziplinären zentralen Aufnahmestation sowohl von Chirurgen als auch Internisten gemeinsam untersuchen lassen und damit einen raschen diagnostischen Ablauf erreichen, der uns eine schnelle therapeutische Option bietet. Direkt benachbart zur Notfallambulanz findet sich die interdisziplinäre Aufnahmestation, in der die Patienten so lange verbleiben, bis die Zugehörigkeit zu einer operativen oder konservativen Klinik des Hauses bestimmt ist. Hier finden täglich zweimal interdisziplinäre oberärztlich oder chefärztlich geleitete Visiten statt.

Im Rahmen der Versorgung von Patienten mit planbaren operativen Eingriffen, den sogenannten elektiven Operationen, ist uns die umfassende präoperative Aufklärung über die möglichen Risiken und Folgen des Eingriffs besonders wichtig. Nach Untersuchung und Stellung der Indikation in unseren Sprechstunden führen wir ein erstes Aufklärungsgespräch durch und überreichen dem Patienten Informationsmaterial, das er sich zu Hause noch einmal in Ruhe durchsehen kann. Am Tage vor der Operation wird im Rahmen der Abschlussuntersuchung ein zweites Aufklärungsgespräch geführt, um etwaige noch bestehende Fragen zu klären. Dieses Konzept der Stufenaufklärung hat sich unseres Erachtens sehr bewährt. Während der eigentlichen Operation ist uns von chirurgischer Seite das standardmäßige Vorgehen bei den einzelnen operativen Eingriffen gemäß den neuesten Leitlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen wichtig. Ein möglichst minimalinvasives Vorgehen, kurze OP-Zeiten und der Einsatz von Wärmesystemen im OP sind darüber hinaus unser Standardvorgehen.
Um eine möglichst rasche Genesung zu sichern, setzen wir an unserer Klinik das sogenannte Fast-Track-Konzept ein, das heißt die Frühmobilisation nach dem operativen Eingriff, den raschen Kostaufbau sowie die adäquate Schmerztherapie. Hier ist der tägliche Einsatz einer visuellen Analogskala zur Messung der Beschwerden des Patienten Standard; die Mobilisation des Patienten erfolgt durch speziell geschulte Physiotherapeuten und das Pflegepersonal. Um bei Risikopatienten die Entwicklung einer postoperativen Pneumonie (Lungenentzündung) möglichst zu vermeiden, setzen wir gezielt das sogenannte CPAP-Gerät auch auf der Normalstation ein. Über eine festsitzende Gesichtsmaske atmet der Patient mit einem leichten Überdruck, sodass die Lungenbläschen hierbei alle gut belüftet werden und damit der Entstehung einer Lungenentzündung vorgebeugt wird.
Die rasche Überleitung des Patienten in seine häusliche Umgebung ist uns weiterhin ein wichtiges Anliegen. In den individuellen Fällen, in denen eine Abschlussheilbehandlung in einer Rehabilitationsklinik sinnvoll ist, sprechen wir frühzeitig mit dem Patienten das gewünschte Vorgehen ab und organisieren über unseren Sozialdienst die Aufnahme in eine Rehabilitationsklinik.

Unsere interdisziplinäre Tumorkonferenz findet jeden Freitag um 9:15 Uhr im Klinikum Haus Marktredwitz (RÖ-Demoraum) statt. Sie sind herzlich eingeladen, hier Ihre Patienten vorzustellen, wenn Sie spezielle Fragen mit uns erörtern möchten.

  • Präsentation auf dem 126. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, München, 28.04. bis 01.05. 2009: Poster "Needlescopic Cholekzystektomie und Appendektomie, wozu Notes?" Bitte klicken Sie hier.
  • Präsentation auf der 186. Tagung der Vereinigung Nordwestdeutscher Chirurgen, Hamburg, 09. bis 11.12. 2010. Poster "2-Punkt-Netzfixierung zur Bauchwandverstärkung bei konventioneller IPOM-Versorgung von Narbenhernien" Bitte klicken Sie hier.
  • Präsentation auf der 187. Tagung der Vereinigung Nordwestdeutscher Chirurgen, Stralsund, 2. bis 4. Juni 2011 Vortrag "Hart, aber fair - Wenn Chirurgie auf Wirklichkeit trifft. Ungeklärte Aspekte der Zentrenbildung." Bitte klicken Sie hier.

    Poster "1-Jahres-Rezidivrate nach 2-Punkt-Netz-Fixierung bei konventioneller IPOM-Versorgung von Narbenhernien" Bitte klicken Sie hier.
  • Präsentation auf dem 34. Deutschen Krankenhaustag, Düsseldorf, 18.11.2011 Vortrag "Ungeklärte Aspekte der Zentrenbildung" Bitte klicken Sie hier.

Qualitätssicherung

  • Schilddrüsenchirurgie
  • Colorektale Chirurgie

Qualitätssicherung 2013

Qualitätssicherung 2017

  • Basisweiterbildung Chirurgie
    – 24 Monate (voll)
  • Allgemeine Viszeralchirurgie
    – 48 Monate (voll)
  • Spezielle Viszeralchirurgie
    – 12 Monate


Daneben kann an unserem Hause durch Rotation in die Abteilungen für Unfallchirurgie und Gefäßchirurgie der Facharzt für Allgemeine Chirurgie komplett erworben werden.

Kontakt

Klinikum Fichtelgebirge

Haus Marktredwitz

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Haus Selb