Kurz vor dem 2. Lockdown besuchten die Krankenpflegeschüler das Dokumentationszentrum in Nürnberg. Gefördert wurde diese Studienfahrt durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“.

Marktredwitz, 18. Januar 2021


Mitte Oktober fuhren die Schüler des 3. Ausbildungsjahres der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Fichtelgebirge gGmbH nach Nürnberg, um sich zu „Medizin und Menschenbild im Nationalsozialismus“ zu bilden.


Hierzu wurde die Ausstellung „Faszination und Gewalt“ im Reichsparteitagsgelände besucht. Die Schülerinnen und Schüler erhielten ein umfassendes Bild über nationalsozialistische Gewaltherrschaft, sowie der Geschichte des Reichsparteitages. Verschiedene Tafeln mit Schriftzügen, Bilder und Videos informierten uns über die Themen Rassismus, Eugenik und Euthanasie.


Anschließend beschäftigten sich die angehenden Pflegekräfte im Rahmen eines Workshops intensiv mit den Themen: „NS-Schwestern“, „Zwangssterilisation“, „Euthanasie und Aktion T4“. Organisiert wurde dieser Workshop vom DoKuPäd-Zentrum Nürnberg.


Die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte empfanden die Studienfahrt als sehr lehrreich und sinnvoll: „Dieser Teil der deutschen Geschichte darf nie an Bedeutung verlieren“ so Matthias Schultz, Berufspädagoge im Gesundheitswesen an der Marktredwitzer Berufsfachschule. „Wir bedanken uns bei der Koordinierungs- und Fachstelle am Evangelischen Bildungszentrum Bad Alexandersbad, die diese Exkursion durch das Bundesprojekt „Demokratie leben“ finanziell unterstützt hat.“

 

 

Kontakt & Bildmaterial:

Peggy Kuniss-Pfeiffer, Pressesprecherin
Tel.: +49 9231 809 1004, p.kuniss@klinikum-fichtelgebirge.de
Klinikum Fichtelgebirge gGmbH, 95615 Marktredwitz,
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